MEMORABLIEN

   Neu 01.05.2019

MEMORABLIEN – jeder kennt das Wort Memory.
Memorablien sind Erinnerungsstücke.

Dem jeweiligen Künstler (oder Sportler) etwas näher kommen als allgemein üblich.
Ein Autogramm, ein Foto oder etwas anderes als Erinnerungsstück mit nach Hause nehmen. Etwas, das man nicht kaufen kann.
Das kann z.B. auch ein Plakat vom betreffenden Konzert sein.

Ein Trophäenjäger bin ich nicht. Meine kleine Sammlung findet in einem kleinen Raum Platz. Die allermeisten Teile hängen an meiner „Wall of Fame“.

Ein Rückblick über fast fünfzig Jahre – d.h. vom legendären PERCY SLEDGE bis zu den vergleichsweise nicht so berühmten DELGADO BROTHERS.

Tatsächlich war das erste Autogramm meiner Sammlung von PERCY SLEDGE höchstpersönlich. Da ich noch nicht volljährig war und der Veranstaltungsort, das Café Wilhelmhöhe, nicht den allerbesten Ruf hatte, durfte ich nicht auf Einladung zum Konzert gehen. Als Trostpflaster bekam ich vom Veranstalter (ein Freund der Familie) eine Best-of-Langspielplatte mit Autogramm von Percy und ein Konzertplakat. Irgendwann hatte ich LP verkauft.

Teil 1 / 2018

THE DELGADO BROTHERS (2018)

Nach etwas mehr als sechs Jahren nun der zweite Konzertbesuch bei den Delgado Brüdern (Gewinner der 32. International Blues Competion 2016 in Los Angeles). Dieses Mal muss sich die Gelegenheit zu einem Autogramm ergeben. Und das tat sie. Smalltalk inklusive. Beim Einsammeln der zweiteiligen Setliste war ich auch zur richtigen Zeit am richtigen Platz. Danke Joey.
Prädikat: „Overwhelming friendly.“

GRAHAM NASH (2018)

Ausdauer wird belohnt. So auch hier. Graham war nach dem Konzert sofort im Bus verschwunden. Nach einer Stunde war er bereit Autogrammwünsche der Fans zu erfüllen – jedoch ausdrücklich ohne persönliche Widmung.

Teil 2 / alle anderen in alphabetischer Reihenfolge

BEATLES REVIVAL BAND, THE (2014)

Nach meinem ersten BRB-Konzert 1977 nun das elfte Konzert.
Ein zweistündiges Open-Air-Konzert bei leichten Minus-Graden, anschließend eine Verabredung mit der Band. Angefroren ging’s  durch den Backstagebereich schnurstracks in die Garderobe. Den Bandmitglieder war es kälter als mir.
Die nichts wie raus aus den kalten Klamotten … zum Abschluß dieses sehr speziellen Meet & Greet gab es zum versprochenen Autogramm noch eine signierte CD und die Setliste vom Abend.
Es war Robbies vorletztes Konzert.

BLACKMORE’S NIGHT / CANDICE NIGHT (1997)

Der letzte Ton war verklungen, die Band verabschiedete sich vom Publikum und verließ die Bühne. Hoffnungsvoll stand ich am Bühnenrand und hielt ich das CD-Booklet hoch. Candice Night, die Sängerin, signierte das Foto auf der Innenseite.

CCRETURN (2009)

Drei Konzertbesuche bei der CCR-Fogerty-Tributeband. Hey, da geht doch was. Autogramme, Flyer, Plakate, Promotionmaterial und Setliste. „I like it.“

CREEDENCE CHOOGLE ROCKERS (2009, 2011, 2015)

Eine weitere CCR-Fogerty-Tributeband. Auch von ihrer Seite wurde das Fanherz reichlich gefüttert. Autogramme, Flyer, Setlisten, Promotionmaterial.

CREEDENCE CLEARWATER REVISITED
feat. DOUG CLIFFORD und STU COOK (1996, 1998, 2003)

Auch die weiteren Bandmitglieder STEVE GUNNAR, JOHN TRISTAO und ELLIOT EASTON habe ich bei fünf Konzertbesuchen gleich mehrmals getroffen; auch Backstage. Autogramme und Fotos gab’s reichlich. Auch einen Drumstick mit persönlicher Widmung von Doug Clifford.

CREEDENCE CLEARWATER REVIVAL
(DOUG CLIFFORD und STU COOK) (1996, 1998)

Für diese Band war schon vor über zwanzig Jahren Schluß. Trotzdem haben Doug und Stu, zwei der ehemaligen Bandmitglieder, sehr gerne die alten Vinylscheiben bzw. deren Hüllen signiert.

CLIFFORD, DOUG (1996, 2003)

Mit Doug (und seiner Band/siehe oben) gab es mehrere Begegnungen.
Also eine gute Gelegenheit sein einziges Solo-Album – auch als CDR – signieren zu lassen. Es war ihm immer eine besondere Freude sein Autogramm auf sein Werk zu schreiben.

DEKKER, MELANIE (2016, 2018)

„Eine Stimme wie Schokolade“ schreibt die Presse über die Folk-Pop-Sängerin aus Vancouver, Kanada. Dem ist nur sehr schwer etwas hinzuzufügen.
Ich sag‘ nur: „Locker, leicht und … lekker, eh.“ Schokolade kann ich immer wieder; Melanie Dekker auch. Die gesammelten Memorablien – einschl. einer geschenkten CD – von zwei Konzertbesuche.

EIVOR aka PALSDOTTIR, EIVOR (2016, 2017)

Die Künstlerin kommt von den Färöer Inseln und zeigt sich keineswegs kalt wie ihre Heimat. Gegenüber ihren Fans ist sie sehr warmherzig. Nach ihren Auftritten zeigte sie sich fanorientiert und erfüllte Autogrammwünsche und hatte für Fotos und ein kleines Gespräch Zeit. Feierabend war für sie, wenn der letzte Fan die Halle verlassen hatte.

FOGERTY, JOHN (1998-2010)

Insgesamt 22 Konzertbesuche in zwölf Jahren. Eine Einladung zum Soundcheck. Eine Einladung zum Meet & Greet.
An Memorablien gab es einiges. Auch eine Reihe von Konzertpostern.

Mit einigen Bandmitgliedern gab es auch persönlichen Kontakt. Unvergessen bleiben da ein Gespräch in einem dunklen Parkhaus in Amsterdam und ein Abend an der Bar in einem Londoner Hotel.
Ein Autogramm hier, ein Foto da. Alles das Normalste von der Welt.

GOV’T MULE (2017)

Das Konzert am Vorabend des Veröffentlichungstages ihres  neuen Albums. Das nenne ich Timing. Das Album mit allen Unterschriften und dazu die zweiteilige Setliste des Abends.

IONA (2011, 2015)

Zu persönlichen Begegnungen kam es bei zwei meiner drei Iona-Konzertbesuche. Ein paar Autogramme und die Setliste waren die Beute.

INNEMEE, RENE (1999, 2001)

Eine CCR-Fogerty-Tributeband aus den Niederlanden. An einem Abend hatte ich Zutritt in den Backstage-Bereich und konnte die Karte von allen Musikern unterschreiben lassen. Bei einer anderen Gelegenheit bekam ich von Rene ein Autogramm auf eine ältere Single seiner ehemaligen Band.

JAYHAWKS, THE (2012)

Souvenire vom Konzert im Fillmore in San Francisco: Ein Pass und die Speise- und Getränkekarte des Abends. Von Konzert in Köln die Setliste.

KILLERS, THE (2013)

Durchaus erfolgreich war der Abend bei der Band aus LA.. Neben dem Glitzer, der aus einer Kanone abgeschossen wurde, konnte ich noch zwei Drumsticks und einen Backstage-Pass ergatten. Einen Drumstick habe ich verschenkt.

LOVE MACHINE, THE (70er Jahre)

Das war das zweite Autogramm meiner Sammlung. Die Band gastierte im selben Club wie zuvor Percy Sledge. Auch hier gab es als Ausgleich eine LP mit Autogramm der Frontsängerin Jeanette.

OMAR & THE HOWLERS (1998, 2005, 2006)

Dreimal live, dreimal Autogramme.
Wenn ich den beleibten Herrn so beobachte, es macht ihm sichtlich viel Spaß Musik zu machen und seinen Fans eine Freude damit zu bereiten. Sehr fan-nah und sehr freundlich präsentierte er sich mit Band bei den Konzertbesuchen.

PENALTY (2009)

Eine regional bekannte Band.

SWAMPMOON (2007, 2010)

Eine weitere CCR-Fogerty-Tributeband. Über die Jahre gab es viele personelle Veränderungen. Aus der Zeit mit Rüdiger Linden stammen Foto und Autogramme.

VITALE, JOE (2010)
Im Juli 2010 besuchte ich ein Crosby, Stills & Nash-Konzert in der Londoner Royal Albert Hall. Im Außenbereich traf ich Joe Vitale. Die Karriere des Schlagzeuger wurde maßgeblich durch Joe Walsh beeinflußt. Vitale arbeite mit Dan Fogelberg, CSN und den Eagles zusammen. Für ein paar Minuten hatte er Zeit für ein kurzes Gespräch und stand auch gerne für Fotos zur Verfügung.

WELLER, MARTIN (2002, 2005)

Auch vom selbsternannten Hochwald-Cowboy – und ehemaliger Arbeitskollege – gab es Autogramme und Konzertplakate besuchter Auftritte dazu.

WILLY AND THE POOR BOYS (2011)

In der (alphabetischen) Aufzählung die letztgenannte CCR-Fogerty-Tributeband. Auch von ihnen gab es ein paar Dinge für die Sammlung.

Unbedingt zu erwähnen sind noch

DOLENZ, MICKEY (THE MONKEES) (1997)
Zur selben Zeit am selben Ort, im selben Hotel und am selben Strand. Ehrlich gesagt, ich wollte ihn während der Ferien nicht für ein Autogramm ansprechen: „Hey, Mickey …“ – Das habe ich echt verbockt.

McKENNITT, LOREENA (1998)
Mit Foto und Filzschreiber am Bühnenrand stehend hoffte ich nach ihrem Auftritt auf ein Autogramm. Beim Verlassen der Bühne blieb Loreena kurz stehen, schaute zu mir und schüttelte die Kopf. „Nein, kein Autogramm.“, sollte das wohl heißen. – Pech gehabt.

Den Abschluß macht

MORRISSON, JIM (THE DOORS) (2007)

Keine Trophäe – aber auch ein besonderer Moment der Erinnerung. Der Besuch auf dem Friedhof Pere Lachaise in Paris am Grab von Jim.
Heute ist es nicht mehr in seinem ursprünglichen Zustand. Der Zugang zum Grab ist mit Gittern versperrt und wird Tag und Nacht von Sicherheitspersonal bewacht.

Das war’s.
Einige Sachen fehlen in dieser Aufstellung, meist einzelne Konzertposter, Setlisten – auch Memorablien aus anderen Bereichen (Jo Deckarm, Rogar Millar u.a.).

Merchandise-Artikel (T-Shirts, Caps, Tourbücher und anderes) werden nicht gelistet, da diese für Geld zu haben sind und nicht mit „persönlichen Erinnerungsstücke“ gleich zu setzen sind.

Der kleine Raum mit vier Wänden zu Hause bietet für den größten Teil der Memorablien Platz, sie entsprechend zu präsentieren.

Beitragsbild: OPROW / Copyright © OPROW 2015-2019